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diana03 | 12.02.2013 um 14:39 Uhr

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Direktversicherung kündigen

Wie stelle ich das an?


Bernhard Wehrle 100% (56) | 12.02.2013 um 17:45 Uhr

4 von 4 Nutzern finden diese Antwort hilfreich


Benutzerbild von Bernhard Wehrle

Hallo diana03,

optinal können Sie den Vertrag natürlich auch auf sich selbst übertragen lassen (Versicherungsnehmerwechsel, der Arbeitgeber zustimmungspflichtig ist). Eine Kündigung macht wenig Sinn.

Zum leidigen Thema "hohe" Abschlusskosten wäre anzumerken:

Diese fallen am Anfang an - bei einem Gruppenvertrag bspw. aber reduziert - auch bei einer Honararberatung entstehen Kosten - unabhängig leider auch davon, ob der Honorarberater einen guten oder schlechten Versicher ausgewählt hat - Rückfragen in der bAV lassen sich Honarberater auch vergüten -

Fakt ist, da hat Langefeld Recht:

eine Kündigung der Direktversicherung ist defintiv nicht empfehlenswert - ein Wechsel des Unternehmens nur mit Zustimmung des Arbeitegers (falls dies Grund für die Kündigung wäre, dass der Versicherer nicht besonders gut ist)

Viel Erfolg bei allem was Sie nun entscheiden
Bernhard Wehrle

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Lutz Langefeld Premium-Berater 100% (642) | 12.02.2013 um 15:07 Uhr

3 von 3 Nutzern finden diese Antwort hilfreich


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Hallo Diana03,
Sie können bei einer Direktversicherung selbst gar nichts. Versicherungsnehmer ist Ihr Arbeitgeber und der muß Beitragsfreistellungen oder Kündigungen schriftlich vornehmen. Sofern der in der Versicherung enthaltene Mindestbetrag nicht erreicht ist oder die Mindestrente unterschritten wird (genaues erfahren Sie bei dem Versicherungsunternehmen) , kommt es zur Vertragsauflösung und Auszahlung des Betrages. Aber Vorsicht. Dieses Geld ist zu versteuern und das Versicherungsunternehmen meldet diese steuerschädliche Auflösung dem Finanzamt.
Empfehlenswert ist eine Kündigung aber in keinem Fall, da hohe Abschlußkosten nicht zurückvergütet werden und Überschußanteile verloren gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Langefeld (Bankkfm. zert. Erbschaftplaner EAFP)

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Alexander Reibold 100% (141) | 12.02.2013 um 14:44 Uhr

2 von 2 Nutzern finden diese Antwort hilfreich


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Hallo Diana!

Vermutlich meinen Sie mit einer Direktversicherung einen Vertrag den Ihr Arbeitgeber für Sie abgeschlossen hat.
Den können Sie per Brief beitragsfrei stellen, nicht kündigen. Denn eine Auszahlung der angesparten Summe ist dem Versicherungsunternehmen nicht erlaubt. Schließlich wurden Ihre Einzahlungen staatlich gefördert und der Staat fördert nur Verträge für die Altersvorsorge.

MfG

Alexander Reibold

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Sebastian Ohligschläger 100% (120) | 13.02.2013 um 20:43 Uhr

1 von 1 Nutzern finden diese Antwort hilfreich


Benutzerbild von Sebastian Ohligschläger

Hallo Diana03,

die Kündigung einer Direktversicherung ist nicht möglich. Es kann lediglich passieren (je nach Tarif), dass bei einer frühzeitigen Beitragsfreistellung der Vertrag erlischt und das eingezahlte Geld verloren ist (ja, solche Tarife gibt es tatsächlich, bspw. von der Allianz, trotzdem ein gute bAV-Anbieter), wenn nicht ein Mindestguthaben erreicht wurde.
Ansonsten können sie frühestens mit Rentenbeginn über das Geld aus der Direktversicherung verfügen. Beleihen oder verkaufen kann man eine Direktversicherung auch nicht, da hat der Staat vorgesorgt, weil eine Direktversicherung wirklich nur für die Altersvorsorge gedacht ist.
Leider keine positive Nachricht.
Beste Grüße

Sebastian Ohligschläger
(unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler aus Hamburg)
www.kanzlei-ohligschlaeger.de

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